Sicherheit an Weihnachten: 5 Tipps, um eure Familien zu schützen

Sicherheit an Weihnachten

Im Dezember ist es endlich wieder so weit. Weihnachten, das Fest der Harmonie steht vor der Tür. Nicht wenige Menschen haben ihre eigenen kleinen Traditionen. Sie treffen sich mit ihren Liebsten, der Familie, den Freunden und Bekannten. So verbringen Sie tagsüber einige Stunden in Restaurants, Bars, der Kirche oder in der Wohnung von Freunden. Dadurch stehen gleichzeitig viele Häuser und Wohnungen leer.

Die Weihnachtsfeiertage stehen für Liebe, Zusammenhalt und Besinnlichkeit. Man freut sich auf unterhaltsame Gespräche, gutes Essen und natürlich die Geschenke. Die Zeit vor den Festtagen ist meist stressig und leicht rückt die Sicherheit der eigenen vier Wände in den Hintergrund. Dabei ist Sicherheit insbesondere zu Weihnachten ein wichtiges Thema. Denn während eine große Anzahl an Menschen außer Haus unterwegs sind, nutzen Einbrecher die Feiertage für ihren Beutezug.

Gerade zu Weihnachten können Diebe interessante und wertvolle Dinge erbeuten, die sie zu Geld machen können. Dadurch dass ein Großteil der Häuser und Wohnungen für ein paar Stunden verlassen ist, haben diese Kriminellen ein leichtes Spiel. Die Chance, dass sie auf einen Bewohner treffen, ist geringer als zu jeder anderen Zeit des Jahres. Zudem gibt Ihnen die frühe, schützende Dunkelheit im Winter ein Gefühl von Sicherheit.

Es folgen fünf nützliche Tipps und Tricks, wie ihr eure eigenen vier Wände für Einbrecher und Diebe unattraktiv machen könnt. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass bei euch ein Einbruch stattfindet. Die fünf Tipps sollen euch dabei helfen, eure Familie und euer Zuhause zu schützen.

1. Sicherungen für Fenster und Türen

Der Zugang für Einbrecher in euer Haus oder eure Wohnung erfolgt fast immer über die Fenster und Türen. Daher sollten diese niemals offen gelassen werden, wenn ihr das Haus verlasst. Selbst bei einem kurzem Spaziergang sollte auf eine zwischenzeitliche Lüftung verzichtet werden.

Es sollte darauf geachtet werden, dass Fenster komplett verschlossen sind. Alle Türen, die ins Haus führen, sollten abgeschlossen werden. Ein manches Haus verfügt über eine Art Vorzimmer mit verschließbarer Tür. Um einen Einbruch zu erschweren, ist es ratsam Haus- und Vorzimmertür sorgfältig zu verschließen.

Günstige und leicht zu installierende Sicherungen für Fenster und Türen helfen dabei, einen schnellen Zugang zu euren vier Wänden zu erschweren. So eine Sicherung verhindert, dass Fenster mithilfe einiger Handgriffe aufgehebelt werden können. Für Eindringlinge ist ein schneller Einbruch wichtig, sodass sie dank des erhöhten Aufwands möglicherweise von eurem Wohnraum ablassen und sich ein leichter zugängliches Ziel suchen.

2. Automatisierte Beleuchtung im Haus

Eine besonders effektive Maßnahme um Einbrecher vom eigenen Heim fernzuhalten, ist eine Zeitschaltuhr. Damit kann das Ein- und Ausschalten der Lichter im Haus automatisiert werden. Seid ihr für ein paar Tage bei Freunden oder Bekannten zu Besuch oder einfach einige Stunden außer Haus, simuliert eure Anwesenheit durch die automatische Steuerung der Hausbeleuchtung. Die Automatisierung kann ebenso für Menschen, die früh schlafen gehen, oder ältere Mitmenschen praktisch sein.

Mithilfe der Zeitschaltuhr sollte morgens zunächst das Licht in Badezimmer oder Küche eingeschaltet werden. Abends, wenn es draußen wieder dunkel ist, ist Licht im Wohnzimmer realistisch. Eine Fernsehattrappe imitiert das Blitzen und Blinken eines Fernsehers.

Ebenso wie die Beleuchtung können Radio und elektrische Rollladen automatisch gesteuert werden und abschreckend auf Eindringlinge wirken.

3. Abschreckung durch Videoüberwachung

Ein Videoüberwachungssystem ist zwar nicht günstig, trägt jedoch massiv zur Sicherheit eines Hauses bei. Auch Kameraattrappen können Einbrecher fern halten. Einbrechern ist allerdings ebenso bekannt, dass es diese Attrappen gibt. Erfahrene Einbrecher lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Ist ein echtes Videoüberwachungssystem sichtbar, gehen selbst sie diese Risiko nur selten ein, solange es Häuser gibt, die leichter zugänglich sind.

Zusätzlich fühlt ihr euch sicherer, insbesondere in einem sehr großen Haus, da ihr dank des Überwachungssystems einen guten Überblick über die Umgebung von Haus und Garten habt.

4. Tür für Fremde geschlossen halten

Gerade in der Weihnachtszeit kann es vorkommen, dass Kriminelle versuchen, euch auszurauben. Nicht immer suchen sich Einbrecher ein verlassen wirkendes Haus als Einbruchsort aus. Mit verschiedenen Maschen versuchen sie sich zu euren vier Wänden Zugang zu verschaffen, selbst wenn ihr Zuhause seid.

Klingelt es an der Tür, versichert euch, dass ihr die Person kennt, bevor ihr sie ins Haus lasst. Habt ihr einen Spion in der Haustür, solltet ihr ihn nutzen.

Zu den Tricks von Einbrechern gehört das Vortäuschen einer Notsituation, wie beispielweise eine Autopanne. Sie geben an der Haustür vor, Hilfe zu benötigen und dringen bei der nächstbesten Gelegenheit in Haus oder Wohnung ein.

Natürlich kann es sein, dass die Person tatsächlich Hilfe braucht. Ihr könnt der Person jedoch ebenso helfen, ohne die Tür zu öffnen. Der Kontakt kann genauso durch die geschlossene Tür oder ein gekipptes Fenster erfolgen. Bietet an, die Polizei oder den Krankenwagen zu rufen.

Die Polizei solltet ihr generell verständigen, wenn euch etwas verdächtig vorkommt. Weil zu Weihnachten Einbrüche und Überfälle keine Seltenheit sind, wird die Polizei einen Einsatzwagen vorbeischicken, um nach dem Rechten zu sehen.

5. Im Notfall Selbstverteidigung anwenden

In manchen Fällen kann man einen Überfall nicht verhindern. Das Haus oder die Wohnung ist gesichert, das Überwachungssystem läuft und dennoch werdet ihr von einem Eindringling überrascht. Möglicherweise öffnet ihr einer bekannten Person die Tür, worauf der Einbrecher nur gewartet hat oder jemand überfällt euch überraschenderweise bei der Heimkehr von einem Spaziergang.

Keine Angst, denn die Wahrscheinlichkeit ist nicht übermäßig hoch. Dennoch kann es von Vorteil sein, auf einen solchen Notfall vorbereitet zu sein. Nicht nur mental, sondern auch mit tatsächlichen Objekten, die für die Selbstverteidigung genutzt werden können.

Es gibt einige mögliche Waffen für die Selbstverteidiung. So beispielsweise das handliche Pfefferspray, das man problemlos bei sich tragen kann, oder ein ebenso praktischer Kubotan, auch Nervenstock genannt. Elektroschocker und andere Waffen für die Notwehr können ebenfalls nützlich sein.

Wichtig ist, dass ihr diese Objekte möglichst schnell griffbereit habt, um sie im Ernstfall einsetzen zu können.

Neben Waffen zur Selbstverteidigung habt ihr natürlich die Möglichkeit, bestimmte Handgriffe und Tricks für die Notwehr zu erlernen. Allein die Gewissheit, dass man spezielle Griffe kennt, verleiht ein Gefühl von Sicherheit und lässt euch in brenzligen Situationen durchdachter und routinierter handeln.

Einbruchschutz zu Weihnachten besonders wichtig

Der Anstieg von Überfällen und Einbrüchen um Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage herum ist auffällig. Zu kaum einer anderen Zeit haben es Kriminelle so einfach, verlassene Häuser und Wohnungen für einen lohnenden Einbruch zu finden. Der Einbruchschutz der eigenen vier Wände sollte deswegen nicht zu kurz kommen. Natürlich muss es euch nicht treffen, aber wenn doch, dann seid ihr und euer Zuhause vorbereitet.

Wie die oben genannten Tipps zeigen, muss Einbruchschutz nicht immer kostspielig sein. Manchmal reicht es schon, wenn man ein wenig kreativ wird und seine Anwesenheit vortäuscht oder Fremden keine Möglichkeit gibt, durch die Tür in das Haus zu gelangen.

Die fünf nützlichen Tipps sollen dabei helfen, euch und eure Familie sowie euer Zuhause zu schützen, insbesondere an Weihnachten. Das Wissen um eine erhöhte Sicherheit trägt zudem zu einem sorglosen und harmonischen Fest bei. Wir wünschen ein frohes und sicheres Weihnachtsfest.

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